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Energieverlust durch alte Fenster

Die Fenster sind weihnachtlich geschmückt, auf vielen Fensterbänken stehen Kerzen und flackern gemütlich vor sich hin. Wer solch ein Bild vor Augen hat, sollte aufhorchen! Kerzen, die am Fenster stehen, flackern nur dann, wenn ein Luftzug vorhanden ist, also die Fenster undicht sind. In diesem Fall geht wertvolle Energie und damit Bares aus dem kaputten Fensterrahmen verloren.

Alte Fenster austauschen
Alte Holzfenster weisen besonders große Wärmeverluste auf. Mit neuen Fenstern lassen sich Energiekosten deutlich senken. © Ralf Gosch - Fotolia.com

Niedriger U-Wert empfehlenswert

Besonders wenn noch unbeschichtete Isolierglasfenster oder Fenster mit Einfachverglasung in Haus oder Wohnung vorhanden sind, ist der Energieverlust unter Umständen groß. Je nach Zustand lässt sich mit einem modernen Fenster mehr als das Doppelte an Energie sparen, was sich natürlich schnell im Geldbeutet bemerkbar machen wird. Es kommt relativ häufig vor, dass in Wohngebäuden veraltete Fenster zu sehen sind. Bis 1995 wurden Fensterscheiben nicht beschichtet, sodass auch hier ein Energieverlust stattfindet. Bei modernen Scheiben hingegen, die beschichtet sind, wird die Wärme im Raum gehalten. Durch das Glas können Energie beziehungsweise warme Sonnenstrahlen in den Raum gelangen. Da die Scheiben nach innen mit Metall beschichtet sind, wird die Wärme aber gehindert, wieder nach außen zu entweichen. Da die Schicht sehr dünn ist, ist sie mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Bei Zwei- oder Dreifachverglasung befinden sich zwischen den Scheiben außerdem Gase, die den Wärmeverlust lindern sollen. Eingesetzt werden häufig Krypton oder Argon. Ein wichtiger Anhaltspunkt, den man beachten sollte, um den Energieverlust beurteilen zu können, ist der sogenannte U-Wert. Mit diesem Wert wird ausgedrückt, wie viel Wärme durch ein Bauteil in einer bestimmten Zeit fließt, in diesem Fall durch das Fenster. Die Maßeinheit für den U-Wert ist W/m²K. Unbeschichtete Isolierglasfenster haben zum Beispiel einen U-Wert von ungefähr 2,8 W/m²K, moderne Fenster liegen jedoch unter einem Wert von 1. Je niedriger der U-Wert ist, desto besser ist es, weil dann wenig Energie durch das Fenster nach außen dringt.

Da die Preise für Energie immer weiter steigen, sollte man seine Fenster einmal genauer in Augenschein nehmen und untersuchen lassen. Die Verbraucherzentralen bieten in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium eine Beratung in den eigenen vier Wänden an, die durch die staatliche Förderung günstig ist.

Werden neue und moderne Fenster eingesetzt, lassen sich unter Umständen mehrere hundert Euro jährlich sparen. Als Haus- oder Wohnungsbesitzer kann man die neuen Fenster indirekt sogar auf der Steuererklärung ansetzten. Engagiert man Handwerker mit dem Einbau der Fenster, kann man 20 Prozent des Lohns von der Steuer absetzen. Allerdings ist der Lohn auf maximal 6.000 Euro beschränkt. So verlieren die Fensterpreise, die in der Summe auf den ersten Blick hoch erscheinen können, durch Energieeinsparung und Steuererklärung ihren Schrecken. Man sollte bei der Wahl des Handwerkers aber nicht am falschen Ende sparen; wird das neue Fenster nicht fachmännisch eingebaut, kann der Energieverlust eventuell nachher genauso groß sein wie zuvor. Wichtig ist natürlich, dass keine Luft eindringen kann. Aber auch gegen Schlagregen muss das Fenster gewappnet sind, sodass keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt. Hat man Fenster mit Holzrahmen, die einwandfrei funktionieren, kann der Fensterbauer eventuell nur die Scheiben austauschen, sodass man hier sparen kann.

Schimmel vermeiden durch richtiges Lüften

Damit man effektiv Wärme einspart, nützt es wenig, wenn ausschließlich Glasscheiben oder Fenster erneuert werden. Auch die Dämmung der Wände spielt eine bedeutende Rolle, sodass man die Modernisierung der Dämme bestenfalls mit der Erneuerung der Fenster zeitlich zusammenlegt. Rolladen sind praktisch, um im Sommer die Zimmer vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und Hitzeentwicklung zu schützen. Bei kalten Temperaturen können sie aber bewirken, dass kalte Luft an den Kästen und insbesondere der Gurtdurchführung eindringen kann. Hier muss dann eine spezielle Dichtung angebracht werden, die dies verhindert.

Hat man neue Fenster bekommen, sollte man sich nun möglichst genau an die Regeln für ein gutes Lüften und Heizen halten, die der Deutsche Mieterbund empfiehlt. Bei einer mangelnden Durchführung kann es sonst zu Schimmelbildung kommen. Da sich über Nacht relativ viel Feuchtigkeit in der Luft ansammelt, empfiehlt der Mieterbund, morgens einmal komplett durchzulüften. Dafür öffnet man in jedem Zimmer die Fenster für einige Minuten, sodass ein Durchzug entsteht. Vormittags und nachmittags steht ein weiterer Luftwechsel an, bei dem man die Fenster, in den Räumen, in denen man sich aufhält, für mindestens fünf Minuten weit öffnet. Hat man gekocht oder gebügelt, stehen zusätzliche Lüftungen an.

Artikel vom 17.12.2012

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